Irisdiagnostik

Irisdiagnostik

Erste Hinweise auf das Beobachten von Augen und ihrer Umgebung zu diagnostischen Zwecken, führen weit zurück in die Vergangenheit. Hippokrates sagte bereits, dass man den Charakter des Menschen am Auge erkenne.

Zu den ersten neuzeitlichen Schriften zählen die Aufzeichnungen von Philipp von May, welcher 1670 in Dresden sein Buch „Chiromantia medica“ herausgab und dort auf einige Augendiagnostische Hinweiszeichen eingeht.
Der eigentliche Boom und der Beginn der neuzeitlichen Augendiagnose erfolgten am Ende des 19. Jahrhunderts. Als Begründer der modernen Augendiagnose gilt der Ungar Dr. med. Ignacz von Péczely.
Ihm folgten viele bedeutende Augendiagnostiker wie sein Zeitgenosse Liljequist, später Pastor Emanuel Felke, Magdalena Madaus, Rudolf Schnabel, Eva Flink sowie nicht zu vergessen Josef Deck, Josef Angerer und Joachim Broy, um nur einige zu nennen. Deck war es dann auch, der kurz und knapp schrieb:

„Die Iris zeigt die Leitschiene in der Pathologie des Menschen.“

Die Iris bzw. das Auge im gesamten zeigt die „Lücken“ auf in der Anpassungsfähigkeit des einzelnen Menschen. Es zeigt uns z.B. die Schwachstellen im Organismus, an denen der Patient häufig Reaktionen zeigt.
Dies wird dann in der Augendiagnose als Disposition bezeichnet. So zeigen Menschen mit glandulär, schwacher Disposition eben häufig Störungen des hormonell inkretorischen Systems, wie der Hypophyse, des Pankreas, der Nebenniere und der Schilddrüse. Hier sollte dann therapeutisch das Hormonsystem unterstützt werden.

Neben den Schwachstellen des Organismus zeigt uns das Auge aber auch die bevorzugte Reizbeantwortung des Organismus an. So beantworten Menschen mit allergischer Diathese häufig Reize aus ihrer Umgebung mit den typischen Symptomen wie z.B. Jucken der Augen und Nase, Fließschnupfen, Reizhusten oder Atembeschwerden.

Über die Manifestation der Krankheit entscheiden dann aber letztlich die Zeitspanne, der Zeitraum der Krankheitssymptomatik, und die Lebensumstände des Patienten.

Die Augendiagnose selbst vermag nicht aufzuzeigen, an was der Patient genau erkrankt ist, vielmehr zeigt sie die anlagebedingten Schwächen eines Menschen – seine genetisch geprägte Pathologie sowie im Laufe des Lebens erworbene pathologische Veränderungen im Organismus. Darauf hin ausgerichtet, kann eine präventiv, konstitutionell biologische Therapie – mit der Umstellung der Lebensweise, in vielen Fällen eine Fehlentwicklung hinauszögern oder sogar verhindern. Dabei möchte ich Ihnen gern behilflich sein.

Sollte ich Ihr Interesse an dieser wundervollen Diagnosemethode geweckt haben, dann vereinbaren Sie doch einfach einen Termin mit mir und lernen mich im Rahmen der Augendiagnostik kennen. Ich freue mich auf Sie!

Ihr HP Frank Menge

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